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Freitag, den 27.01.12
Oft fängt Veränderung mit einem persönlichen Erlebnis an. So war das auch bei den Gründern von Flores Farm aus Stuttgart. Martin Steckdaub und Jochen Wolf – die Gründer der Flores Farm GmbH besuchten 2005 die indonesische Insel Flores. Sie begleiteten ein Fernsehteam bei einer Dokumentation über ein Cashewnuss-Projekt in Flores. Üblicherweise ist die klassische Produktion der Kerne, die gerne im Studentenfutter geknabbert werden eine heikle Angelegenheit. Die Hitze beim Rösten, die Dämpfe und die Verletzungsgefahr beim Schälen, führen oft zu unhaltbaren Produktionsbedingungen. Erst vor wenigen Wochen hat die Fernsehsendung Galileo wieder darauf aufmerksam gemacht.
Für die Verantwortlichen von Flores Farm war auf jeden Fall klar, dass sie sich den Bio- und Fairwelten verpflichten wollten. Heute bieten sie dementsprechende Naschereien an. Die Cashewsamen werden bei ihnen ohne Hitze kalt geknackt und bei maximal 45° C getrocknet. Die wertvollen Fettsäuren bleiben dabei nahezu unverändert und der volle Geschmack erhalten.
Ich habe auf dem Sofa das Studentenfutter probiert. Es ist viel weniger süß, als die Produkte aus dem Discounter und daher kommen die Geschmacksbotschaften von Pekanüssen, Cashewkernen, getrockneten Maulbeeren und Cranberries voll zum Tragen. Was auf der Verpackung allerdings fehlt, sind die Prozentangaben. Die Anbieter könnten dann noch mehr punkten. Auf jeden Fall lassen die Zutaten die geschwefelten Rosinen der Marktmitbewerber geschmacklich alt aussehen.
Das trifft auch auf die Datteln zu. Ich habe die Datteln gleich bei dem Fingerfoodklassiker Datteln im Speckmantel ausprobiert. Hier harmonieren die beiden Geschmacksmomente sehr gut miteinander.
Die Mischung Tropical Morning überrascht mit Ananas, die faserfrei sind und aromatischen Kokosstreifen. Das wertet mein Müsli nicht nur für meine Geschmacksknospen auf.
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